Spremberg - Heimatfest’08

Gepostet von am Aug 11, 2008 in Allgemein | Keine Kommentare

Mein, und auch unse­rer Urlaub began am 09.08. um 21 Uhr. Eine Stunde bevor in Sprem­berg das all­jähr­li­che Hei­mat­fest zum Höhe­punkt auf­tagte. Punkt 22 Uhr gin­gen die Lich­ter aus und die Stadt erleuch­tete wie­der ein­mal zu der Perle auf, des­sen Name sie ein­mal bekom­men hat.

Nach dem Feu­er­werk ging es nun los. Rein in das Getum­mel und ent­lang der Lawa-artigen Men­schen­masse Rich­tung Innen­stadt. An mei­ner Seite, die liebe mei­nes Lebens. Wir flüch­te­ten ent­lang einer lan­gen Straße mit vie­len Stän­den. Es war sehr viel los. Oft­mals ging es wirk­lich nur in Kaf­fee­boh­nen - Geschwin­dig­keit voran.

Als wir das Ende erreicht hat­ten, waren wir auch dem Rum­mel nahe. Meine Freun­din wollte sofort mit einer die­ser Höl­len­ma­schi­nen fah­ren. Aber da habe ich nicht mit­ge­spielt. Am Ende liege ich irgendwo noch auf­ge­spießt herum und ver­gesse total mich zum Lebens­ende zu übergeben.

Als Wie­der­gut­ma­chung ging es an einer die­ser berühm­ten Schieß­stän­den. Da wo man auf Plas­tikröhr­chen schie­ßen muss um ein Blüm­chen zum Fall zu brin­gen. Das ganze artete am Ende zu einem rich­ti­gen Krimi aus. Aber ich habe es geschafft.

Wer glaubt damit hat es sich getan, kennt die weib­li­che Gat­tung schlecht. An einem ande­ren Stand gab es, für mich, ein neu­ar­ti­ges Spiel. Da sollte man wie immer sein Geld hin­ge­ben und durfte dafür lächelnde Blu­men pflü­cken. Es hieß, ist das Ende der Blume Schwarz oder Rot, darf man die Blume even­tu­ell mit­neh­men. Im eigent­li­chen gab es für jede Farbe Punkte wofür man sich etwas aus­su­chen konnte. Was dar­aus gewor­den ist kann man wohl gut erkennen.

Lächelnde Blumen

Ich muss noch dazu sagen, das es recht unheim­lich war. Vor sich auf­ge­reiht an die 70 Blu­men und jede grinst ein an. Meine Freun­din war zum Schluss dann doch glück­lich und ich konnte die­sen ein­schüch­tern­den Ort entkommen.

Damit ver­ging die Zeit und der Abend wurde zur Nacht. Gegen halb 3 haben wir uns dann wie­der auf­ge­macht und lie­sen unse­ren freien Tag mit einem Film aus­klin­gen. Alles in einem war es zwar ein schö­ner aber auch sehr anstren­gen­der Abend.

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