Mein, und auch unserer Urlaub began am 09.08. um 21 Uhr. Eine Stunde bevor in Spremberg das alljährliche Heimatfest zum Höhepunkt auftagte. Punkt 22 Uhr gingen die Lichter aus und die Stadt erleuchtete wieder einmal zu der Perle auf, dessen Name sie einmal bekommen hat.

Nach dem Feuerwerk ging es nun los. Rein in das Getummel und entlang der Lawa-artigen Menschenmasse Richtung Innenstadt. An meiner Seite, die liebe meines Lebens. Wir flüchteten entlang einer langen Straße mit vielen Ständen. Es war sehr viel los. Oftmals ging es wirklich nur in Kaffeebohnen - Geschwindigkeit voran.
Als wir das Ende erreicht hatten, waren wir auch dem Rummel nahe. Meine Freundin wollte sofort mit einer dieser Höllenmaschinen fahren. Aber da habe ich nicht mitgespielt. Am Ende liege ich irgendwo noch aufgespießt herum und vergesse total mich zum Lebensende zu übergeben.
Als Wiedergutmachung ging es an einer dieser berühmten Schießständen. Da wo man auf Plastikröhrchen schießen muss um ein Blümchen zum Fall zu bringen. Das ganze artete am Ende zu einem richtigen Krimi aus. Aber ich habe es geschafft.
Wer glaubt damit hat es sich getan, kennt die weibliche Gattung schlecht. An einem anderen Stand gab es, für mich, ein neuartiges Spiel. Da sollte man wie immer sein Geld hingeben und durfte dafür lächelnde Blumen pflücken. Es hieß, ist das Ende der Blume Schwarz oder Rot, darf man die Blume eventuell mitnehmen. Im eigentlichen gab es für jede Farbe Punkte wofür man sich etwas aussuchen konnte. Was daraus geworden ist kann man wohl gut erkennen.

Ich muss noch dazu sagen, das es recht unheimlich war. Vor sich aufgereiht an die 70 Blumen und jede grinst ein an. Meine Freundin war zum Schluss dann doch glücklich und ich konnte diesen einschüchternden Ort entkommen.
Damit verging die Zeit und der Abend wurde zur Nacht. Gegen halb 3 haben wir uns dann wieder aufgemacht und liesen unseren freien Tag mit einem Film ausklingen. Alles in einem war es zwar ein schöner aber auch sehr anstrengender Abend.

